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Das Mittelalter

Schon um 860 n. Chr. wurde unser Gebiet in Gaugrafschaften eingeteilt. Das Liesingtal kam zur Gaugrafschaft >>Liuben<< (Leoben). Der Schoberpass bildete die Gaugrenze zur Gaugrafschaft >>Ennstal<<, zu der das Palten- und Ennstal gehörte. 1) Noch heute ist diese alte Gaugrenze am Schoberpass die Grenze zwischen den Bezirkshauptmannschaften Leoben und Liezen. Über den Schoberpass bis weit hinein ins Paltental erstreckte sich ein riesiges, unwirtliches Waldgebiet, der sogenannte Gaizzerwald. An ihn erinnert noch der Ortsname Gaishorn, der ursprünglich „Gaizar“ oder >>Gaizarn<< geschrieben wurde. Auch der Ort St. Lorenzen bei Trieben wird noch 1324 >>Sanct Lavrentzen im Gaisserwalt>> genannt. 2) Gleichfalls gehen die heute noch gebräuchlichen Ortsbezeichnungen am Schoberpass wie Unterwald, Wald und Vorwald auf dieses einst große Waldgebiet zurück, welches schon bei Kalwang begann.

Der stark versumpfte Talboden des Liesingtales ließ die Ortssiedlungen an den in die Talsohle hineinragenden schmalen, trockenen Schwemm- und Schuttkegeln entstehen. So ist auch Kalwang ein typischer Schuttkegelort.

Im Jahr 1148 erfahren wir von einer Besitzung Chichelwanche, die das Kloster Göß im Liesingtale erwarb. Doch die erste sicher verbürgte Nachricht stellt eine Urkunde aus dem Jahre 1174 dar. In dieser beurkundet Markgraf Otacher seine Schenkung verschiedener Güter und Landstrecken an das Kloster Seckau. (Urkunde vom 17. September 1174).
>>...secundus terminus a valle Gotstal incipit sicque per aspera et montuosa usque in planiciem camporum villarum Gaizarn et Cheichelwanch prodenditur et ortu amnis Palten (Paltenbach) clauditur...<<
Es betrifft auch die Grenzziehung des an das Stift Seckau geschenkten Gebietes; der Historiker Muchar beschreibt das u. a. in seiner Geschichte der Steiermark, Graz 1846, so: >>Die zweite Gränzlinie beginnt vom Thale Gotsthal und geht durch steiles und rauhes Felsgebirge bis in die Ebenen der Villen Garzarn oder Ganzarn (Gaishorn) und Cheichelwang (Kallwang) und endet am Ursprung der Palten.<< 3)

In der Urkunde vom Dezember 1185 widmet Otto von Stein dem Kloster Admont für das Begräbnis seiner Frau eine Hube zu Perchau bei Neumarkt und für seinen eigenen Todesfall zwei Huben zu Kalwang im Liesingtale.
>>...Duos autem mansus aput Chichelwanch preterea designavit pariterque delegavit cenobio post obitum suum pepetim deseruituros, ita tamen ut si hanc traditionem permissu domoni sui ducis stabilire eius-demque manu monasterio confirmare posset.<< 4)
Herzog Otacher von Steiermark bestätigt 1185 in einer Urkunde dem Kloster Admont die Schenkungen und Tausche mehrer genannten Ministerialien betr. Güter zu Perchau bei Neumarkt, Kalwang usw.
>>Presentibus et futuris innotescat qualiter Otakir dux Styrie Admunt veniens ob remidium anime sue delegavit super altare sancti Blasii potenti manu tres hobas (Huben) Ottonis de Stein minesterialis sui, unam ad Percha, duas ad Chichelwanch pacto suprascripto, item ad ipsius Ottonis petitionis VI illius hobarum traditionem eidem Admuntensi monasterio licentiavit quandocunque ipsi Ottoni pacuerit.<< 5)

Robert Baravalle schreibt in seinem Buch >>Burgen und Schlösser der Steiermark<< folgendes: >>Zu Kalwang dürfte ein befestigter Hof gestanden haben, der aber kaum des 13. Jahrhundert überdauert hat. Bei einer Schenkung der Herren von Graz an das Stift Admont am Weihnachtstag (25. Dezember) 1185 erschien auch Ulrich von Chustilwang als Zeuge. Er dürfte auf diesem freieigenen Wehrbau gesessen haben. Weitere Nachrichten haben sich nicht erhalten.<< 6)

Im Jahre 1196 gab Erzbischof Adalbert III. von Salzburg dem Stifte Admont die Pfarre St. Michael bei Leoben im Tausch gegen das Spital zu Friesach. Die Pfarre St. Michael reichte damals bis zum Schoberpass. 7) Am 2. Mai 1230 übergibt Papst Gregor IX. der Äbtissin zu Göß einen Bestätigungsbrief über Stiftgüter. Unter diesen Gütern wird auch >>Chichelwanche<< genannt. 8) Am 19. Oktober 1285 schenkte Ritter Konrad von Graben seine Schwaige auf der Perdille zu Kalwang (an der Stelle des heutigen Scheiterer >>Oberer Pertiller<<), welche jährlich 350 Käse diente, dem Stift Admont und nahm sie wieder von dem Abte Heinrich zu Leibgedingte auf lebenslang vor den Zeugen: Ortolf, Pfarrer zu Treviach, Durrich dem Griezer, Heinrich dem Speiser, Diepold dem Miesvogel, Konrad dem Sipach u. a. Diese, eine der ältesten deutschen Urkunden des Admonter Stiftsarchives hat fogenden Wortlaut:

>>Ich Chunrat von dem Graben vergih an disen Brif, und tun daz chunt allen den, die in lesent oder horent. daz ich einvaltlichen und freilichen durch gott ihn ze Lob und ze Dienst, und durch miner sele Haill willen, und durch die besundere andacht, di ich han ze sande Blasin, und zu sinen Huss, dem Closter ze Admunt min Swaige bey Cheichelwanch uf der Perdille geben han und gib denselben Closter ze Admunte, diu dienet swaige han bestanden und enpfangen von den erberen manne abt Heinrich von Admunth mit siner sammunge gueten willen und rat ze libgedinge min eines lib also, swane ich nicht sey lebende, daz din selbe swaige mit allen den merungen und beverungen, die ich darauf getun, und mit allen waz daruf ist, freilichen und genzlichen daz Closter ze Admunte wider angefalle, und daz deheiner min erbe dehein recht oder dahein ansprach uf diselb swaige noch uf allez daz daruf funden wirt, und daruf geleit ist, nicht haben schullte. Daruber han ich geben disen Brif mit minen insigel ze Stetichait, und ze urchunde. Dez ist geziuge her Ortolf der pharrer von Treviach, Durnich der Griezzer, Heinrich der Speiser, Diepold der Miesvogil, Chunrat der Sipach, und ander biderbe liute genuch, die darbey waren, und ist geschechen ze Admunte, do waren von Christus geburde tousent zwey hundert und finfft und achzig jare, an sande Lucas Tage in der Capelle in des abts huss.<< 9)

1309 schenkten die Söhne Dietrichs von St. Peter bei Leoben, Konrad und Hartnid, dem Stifte Admont als >>Seelgeräthe<< für sich und ihre Schwester, Nonne in Admont, eine Hube auf der Perdille zu Kalwang. 10) Ende November 1310 verglich sich Abt Engelbert von Admont mit den Brüdern Konrad und Walther von Graben über ihre Ansprüche auf das Perdillengut zu Kalwang mit acht Mark Silber vor Zeugen. 11) Auch die Penhartshube erwarb das Stift Admont von Otto von Steyr-Pernegg um 16 Mark. Dessen Nachkommen Otto und Gundakar verlangten sie zurück, entsagten ihr aber 1326. 12)

1344 erwarb Admont wieder zwei Güter von Albert und Johann von Puchheim im Reunerdörflein (das heutige Dörfl). Das eine befand sich am Fuße des Moselsteines an der Stelle der heutigen Fischerei Igler; der Hausname >>Moselsteiner<< ist bis heute noch bekannt. Der andere Besitz Kohlhub dürfte in der Melling gewesen sein. Ferner kam noch die Alpe am >>Achornach<<, die heutige Achneralm in der kurzen Teichen, an das Stift Admont. 13)

1318 besaß Friedrich I. aus dem Geschlecht der Lobminger dem Lehensbuche des Stiftes Seckau zufolge zwei Huben zu Kalwang im Liesingtale. 14) Am 4. März 1425 verlieh Herzog Friedrich zu Neustadt dem Hans von Rappach das väterliche Erbe, die Lehengüter zu >>Lietzen<< im Ennstale, zu Lassing, zu Au bei Gaishorn und zu Cheichlwang im Liesingtale. 15)

Am 1. Februar 1471 leisteten Ulrich Koler und dessen Schwester zu Schwatz in Tirol Verzicht auf ein Legat, welches ihre Schwester Ursula, Georg des Zechner zu Kalwang Witwe, den Kirchen zu Kalwang und Wald gemacht hatten. Siegler waren Leonhard Krumpenholzer zu Münster im Inntale und Berthold Stecher in der Liesingau. Zeuge war Georg Kastner, Richter zu Kalwang. 16)

Neben dem Stifte Admont hatte auch das Bistum Seckau dem Lehensbuche des Stiftes zufolge in Kalwang Grundbesitz, welchen es als Lehen an andere ausgegeben hatte:
Peter Dorner hatte 1335 ein Lehen des Bistums Seckau, >>ein saltsgült<<, welches zu >>Cheichelwanch<< gelegen war und acht fuder Salz diente. 17) Später berichtet eine Urkunde, dass >>Chunrat der Dorner<< sein Erbe vom Bistum Seckau und seinem Gotteshaus zu Lehen hatte; diese 2 Huben lagen zu >>Cheihelbank in dem dorff<< (Dörfl) und diente 4 Fuder Salz. 18) Eine weitere Urkunde bezeugt, dass >>Chunradus Dorner<< auf 2 Huben lagen zu >>Cheichelbanch<< dem Bistum Seckau mit 4 Fuder Salz diente. 19) Eine andere Urkunde erwähnt: Chunrat Dorner besitzt 2 Huben und 1 Hofstatt. 20) Auch in späteren Urkunden wird immer wieder entweder Peter oder Chunrat Dorner auf 2 Huben und 1 Hofstatt in Kalwang (Dörfl) angeführt.

Am 12. Dezember 1425 besagte eine Urkunde des Bistums Seckau, dass >>Ulrich Abrahamer“ (=Auerhaymer) anstatt Ursula Dorner zu „Cheybelbang<< 2 Fuder Salz empfangen hat, welche der >>Dornerin, seiner eleychen wyrtin czue gehoren.<< 21) Aber schon am 17. Februar 1430 wird Ursula als >>Ulrichs Auerhaymer saligen wytib<< bezeichnet, >>die man dient von zwain Hofsteten zu Kcheilwang<<. 22)
Eine Urkunde des Bistums Seckau besagt, dass Wolfgang Stadler 1423 unter anderen zwei Huben, gelegen zu >>Keylwang<< empfangen hat. Diese 2 Huben dienten mit 5 Fuder Salz. 23) Eine andere Urkunde hält fest:>>...Item ze Cheichelbanchk Lewbel der Stadler auf zwai huben ein libra geltz, auf ainer hub Jacob, auf der andern der Mair, dar auf nu sein aidem siczet, in der pharr Chamer, und hat im etwann gedient funf fuder saltz. Tenet nunc Ottel et Sigel dicti Stadler et habent litteram in papiro cum sigillo domini<<. 24) Die Kirche zu Kalwang war zu dieser Zeit noch eine Tochterkirche (Filialkirche) der Pfarre Kammern.

Eine Urkunde des Bistums Seckau berichtet, dass >>Herr Friedrich Lugaster (Ligister) hat empfangen am pfitztag vor stand Kathrein tag anno 1445 (18. November)“ zwei zu „Kcheychelwang<< gelangene Höfe. Auf dem einen >>sitzt<< der >>Lienhart Prenntel<< und auf dem andern der >>Mayr Prenntel<<. Beide dienten jährlich 21 Fuder Salz. 24) Die 2 Höfe werden auch als >>Prantelhueb und Mayrgekelhueb<< bezeichnet. 5) 1453 (6. März) und 1474 (25. Juli) bezeugen Urkunden, dass Friedrich Lugaster >>in Ligister Pfarr<< zwei Güter, die Prantelhueb und die Maygekelhueb zu Kalwang ob Mautern den >>Hannsen Vngernn<< (Unger), Bürger zu Bruck, verkauft hat. 26)

Die eheliche Tochter des Hansen Unger zu Bruck teilte mit ihrer Schwester Apollonia, Stieftochter des Peter >>Komuss<< (Kornmeß) zu Bruck, den Nachlass ihres Vaters. In einer Urkunde vom 25. Juli 1474 heißt es, dass Apollonia weiland Hansen Unger, Bürgers zu Bruck, eheliche Tochter, Hausfrau des >>Marx Darnach<<, Bürger zu Knittelfeld, die beiden Huben zu Kalwang, welche einst Hannes von Unger Friedrich Lugaster gekauft hatte, empfängt. 27)
Zufolge eines >>Gewaltaktes<< wird aber später Peter Kornmeß mit beiden Huben belehnt. Die entsprechende Urkunde besagt:
>>Peter Kormuss, die zeit burger zw Pruck auf der Muer hat fur bracht aim gewalz brief und lechen entphangen anstat Anna weiland Hannsen Unger burger saselbs zw Pruck eliche und nün seiner steüftochter ir und irren erben zwey gueter, gelegen zw Keüchelbang, das ain genannt die Prantel hueb, das ander die Mayrgekel hueb, dauen man jarlichen dient ainundczwainzig fueder salcz, die ir dan von weillandt Hansen Vngernn ieren vatter mit tod und nün Apollonia Max Darnach zw Knutelfeld hausfrawen und ir swester mit rechter tailung zue gestannen sindt. Geschehen zw Grecz am erichtag vor sand Erasm tag anno (etc.) 78.<< 28)
Am 26. Februar 1483 wird urkundlich bestätigt, dass Gothart „Pogell“ (Pögl) zu Graz statt seiner „hausfrawen“ Anna, Hasen Ungers Tochter, mit zwei Gütern, gelegen zu >>Cheychelbeng<< genannt die >>Prantelhueb<< und die >>Mayr Jakel hueb<< >>laut ains briefs<< belehnt wurde. 29)

Die Prantel- und die Mairgekelhube zu Kheychelwang erwähnt noch eine Urkunde aus dem Jahre 1515 und besagt, dass Bischof Christof zu Laibach, Administrator des Bistums Seckau, dem Tirburtz Pögel diese beiden Huben verleiht. 30)
Im Jahre 1501 verkauft Wolfgang Darnach, Bürger von Knittelfeld, dem >>Sebollden Pögl gesessen am Therlein<< Güter am >>Zwailingperg<< (Sonnberg), die in der Kheichelwanger Pfarre gelegen waren, um eine unbekannte Summe. 31)

Alte Bergbauernhöfe, die am Sonngerg (Melling) bei Kalwang liegen, finden schon im Mittelalter urkundliche Erwähnung und werden heute noch von Bauern bewirtschaftet:
Eine Urkunde vom 28. November 1427 berichtet, dass Wilhelm von Pernegk, Hauptmann in Steir, mit „1 Gut in der Melling ob Cheichelbang, da der Awer aufsitzt“, belehnt wird. 32) Noch heute besteht dieser Bauernbesitz, vlg. Auer, in der Melling und gehört Jansenberger Josef. Auch das Bauerngut, vlg. Schaup, in der Melling wird schon 1344 urkundlich erwähnt. 33) 1462 nennt eine Urkunde ebenfalls die „Schawppenhofstatt zu Khewhlwanng, da Haintz aufsitzt“, mit der Hans Drechsler belehnt wird. 34) Heute bewirtschaftet Machhammer Peter diesen Bauernhof.
In der Urkunde von 1344 ist noch eine Liegenschaft >>an der Cholhuebe<< angeführt, welche der Admonter Abt Ulrich II. von Albert Puchheim erwarb. Auch dieser Bauernhof, vlg. Kohlhuber, besteht noch in der Melling und gehört Jansenberger Johann. 35)
In den Jahren 1348 und 1349 wütete in der Obersteiermark und auch in Kalwang die Pest. Viele Menschen starben daran und die Siedlungen wurden entvölkert.
1437 trat Wilhelm von Pernegg an Herzog Friedrich III. ein Gut zu Kalwang ab. 36)

Am 26. Juli 1445 verpfändet Herzog Albrecht seinem Bruder Herzog Friedrich IV. für eine Geldschuld von 6000 Gulden Unger (Dukaten) und 1000 Mark guten Brandsilbers die Städte Judenburg und Leoben, das Marchfutter zu Mautern, Maistein und Kalwang... bis zur gänzlichen Tilgung der Schuld. 37) Das >>Marchfutter<< war eine Haferabgabe für die vielen Rösse des Landesfürsten.
Am 22. April 1461 schloss Friedrich IV. mit Hanns von Süssenheim den Ankauf der Burgen Ober- und Niederkammern, des Sitzes und Hofes Ernau, Timmerdorf, Trofaiach, Lobming, der Fischerweide in der Liesing und des Gerichtes am Mosenstein ober Kalwang. 38)

Um 1400 hatten die Stifte Admont und Göß die größten Besitzungen in Kalwang. Die Abtei Göß erhielt 1459 von ihren Huben in Kalwang Saatgetreidezehent, Haar (Flachs)-, Hühner- und Käsezehent, die alle genau festgelegt waren. So heißt es: >>Die ganze Hube gibt dem Fürsten gegen Leuben in den Kasten 2 Metzen Habern, Marchfutter, und 2 Metzen dem Pfarrer zu Khamer wegen eines steten Priesters zu haben zu Kcheichelwang, jede halbe (Hube) gilt die Hälfte.<< Göß besaß in Kalwang eine ganze und sechs halbe Huben. 39)

Nach einer Urkunde vom 12. Dez. 1493 diente das Hautzenbachgut bei Kalwang mit zwei Fuder Salz dem Kloster Göß. 40)
Am 19. August 1405 erklärten 60 Rüchsassen des Palten- und Liesingtales gegenüber den Ansprüchen derer von Dümersdorf (Timmersdorf) und Holeneck, dass gewisse Zehente dem Stifte Admont gebühren. Dabei werden mehrere Rücksassen und Bewohner damals genannt: >>Ich Hanns amtman am Gries, ich Nicla der Freitag, ich Hanns Datz (zu) Grueb, ich Pernhart zu Cheichelwang, all vir gesessen in dem Gaisserwald.<< 41)

Im 15. Jahrhundert waren außer an die zwei Klöster noch an kleinere Herrschaften vereinbarte Abegaben zu liefern, so an Ernau, Strechau, Massenberg bei Leoben, Friedstein im Ennstal, Liechtenstein bei Judenburg, an den Probst von Kammern und an den Kalwanger Pfarrer selbst, dem 12 Häuser im Orte dienten.


1) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 1. Band, Seite 15.
Heinrich Appelt: Die Entstehung des Landes. In: Die Steiermark, Land, Leute, Leistung, Seite 320.
2) Zahn: Ortsnamenbuch, Seite 317.
Wohlgemuth; Gesch. der Pfarre Gaishorn, Seite 41.
3) Beiträge zur Kunde steirischer Geschichtsquellen, 10. Jahrgang 1873, Seite 30 und 43.
Zahn: Urkundenbuch, 1. Band, 1875, Seite 527.
Muchar: Geschichte der Steiermark, Graz, 1846, Seite 250.#
4) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 2. Band, Seite 4 und 175.
Zahn: Urkundenbuch, 1. Band, Seite 622.
5) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 2. Band, Seite 179.
6) Robert Baravalle: Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz, 1961, Seite 378.
7) Muchar: Gesch. d. Steiermark, 2. Band, Seite 250. (Die Pfarre St. Michael hatte damals viele Viktariatspfarren, so St. Georg in Kraubath, St. Ägyd in Neumersdort und Kammern, zu welcher wieder Mautern und Kalwang gehörten.)
8) Zahn: Urkundenbuch, 2. Band, Seite 365 (Urk. 1230 V 2, Rom)
Muchar: Gesch. d. Steiermark, 4. Band
Tomek: Gesch. d. Diözese Seckau, 1917, 1. Band, Seite 28.
9) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 2. Band, Seite 417/418, Urkunde Nr. 284 und Seite 143.
>>Der Dienst dieses Gutes bestand in 350 Käsen, was eine bedeutende Almwirtschaft voraussetzt.<<
Muchar: Gesch. d. Steiermark, 4. Band, Seite 18.
10) Muchar, ebenda, Seite 176 (Urk. 1309, VII,9).
11) Muchar, ebenda, Seite 188 (Urk. 1311, V, 3).
12) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 3. Band, Seite 29 (Urk. 1326, XI, 11).
13) Wichner, ebenda, Seite 49: >>Um 520 Pfund W. Pfg. erhielten der Abt die Schwaige an der Chisling (Wolfgang Chislinger) und an der Tanne (Wulfing Tannekger ze Keychelwang) mit jährlich 300 Käsen ..., ein Gut im Reunerdörflein (Swaiger und Smicz im Dörflein), Liegenschaften zu Mosenstein, an der Ganikh (Ganing), an der Cholhuebe (Peter Schawpp) und die Alpe an dem Ahornach (Achner Alm),<<
14) Alois Lang: Die Lehen des Bistums Seckaum, 1931, Seite 224/1.
15) Muchar: Gesch. d. Steiermark, 7. Band, Seite 177.
Beiträge zur Kunde stmk. Geschichtsquellen, 31. Jahrgang, 1901, Seite 244/1.
>>... ein getreidezehent zu Cheichelwang davon man jährlich vier Metzen kerner und vier Metzen Hafer dient.<<
16) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 4. Band, Seite 8.
17) Alois Lang: Die Lehen des Bistums Seckau, Graz, 1931, Seite 56, Nr. 69/2.
18) Lang, ebenda, Seite 56, Nr. 69/3.
19) Lang, ebenda, Seite 56, Nr. 69/5.
20) Lang, ebenda, Seite 56, Nr. 69/6.
21) Lang, ebenda, Seite 21, Nr. 3/7.
22) Lang, ebenda, Seite 21, Nr. 3/8.
23) Lang, ebenda, Seite 208, Nr. 309/5.
24) Lang, ebenda, Seite 159, Nr. 22/11.
25) Lang, ebenda, Seite 159, Nr. 222/13.
26) Lang, ebenda, Seite 159, Nr. 222/12 u. 13.
27) Lang, ebenda, Seite 226, Nr. 335/1.
28) Lang, ebenda, Seite 114, Nr. 191 und Seite 226, Nr. 335/1.
29) Lang, ebenda, Seite 36, Nr. 37 und Seite 226, Nr. 335/3.
30) Land.-Archiv. Urk. 1515 (I, 27).
31) Land.-Archiv. Urk. 1501 (IV, 24).
32) Beitrag zur Kunde stmk. Geschichtsquelle, 31. Jahrgang, 1901, Nr. 13.
33) Land.-Archiv. Urk. 1344 (V, 13).
34) Beitrag zur Kunde stmk. Geschichtsquellen, 31. Jahrgang, 1901, Urk. 1462.
35) gleich wie Nr. 33
36) Muchar: Gesch. d. Steiermark, 7. Band, Seite 253.
37) Muchar, ebenda, Seite 320.
38) Muchar, ebenda, 8. Band, Seite 22.
39) Pirchegger: Zur Geschichte Kalwangs. In: Grazer Tagespost vom 25.6.1929.
40) Pirchegger: Gesch. d. Steiermark, 2. Band, Seite 293.
Land.-Archiv. Urk. 1493 (XIII, 12), Nr. 9155.
41) Wichner: Gesch. d. Stiftes Admont, 3. Band, Seite 402, Urk. Nr. 506.

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